Herzlich Willkommen
beim Merlin Ensemble Wien

Das Merlin Ensemble Wien (MEW)
wurde 1991 u.a. von Mitgliedern
des Chamber Orchestra of Europe zunächst als Oktett gegründet.
Später wurde der Kreis der
MitspielerInnen erweitert, so dass
das Ensemble in variablen
Besetzungen auftreten kann.
Das Ensemble

Das Kammermusikrepertoire spannt sich in unterschiedlichen Formationen und ausgefallenen Bearbeitungen von Vivaldis "Jahreszeiten" ueber Mozarts "Lodrische Nachtmusiken" bis Schoenbergs "Verklaerter Nacht". Auch für zeitgenössische Kammermusik hat sich das Merlin Ensemble Wien einen Namen gemacht, was sich ebenfalls in der Zusammenarbeit mit KomponistInnen wie Sofia Gubaidulina, Friedrich Cerha und Christian Muthspiel zeigt.

Konzerte im Musikverein und Konzerthaus Wien, Burgtheater und Arnold Schönberg Center, bei Veranstaltern wie Teatro Fenice, Teatro Comunale Bologna, Ferarra Musica, Oper Leipzig, NDR Hannover, Brucknerhaus Linz, Berliner Ensemble, Paul Klee Museum Bern, Gare du Nord Basel, Philharmonie Zagreb,den oesterreichischen Kulturforen in New York und Washington und der Morgan Library in New York, festigen den internationalen Ruf des Ensembles.

Das Merlin Ensemble Wien ist ebenfalls regelmäßiger Gast bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Luzern Festival, den Ittinger Meisterkonzerten, dem Beethovenfest Bonn, der Schubertiade Feldkirch, Grafenegg, dem Carinthischen Sommer, dem Festival Retz, den Festwochen Gmunden, dem Brucknerfest Linz, dem Musikfest Bremen, den Maifestspielen Wiesbaden, den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Durch die Zusammenarbeit mit Schauspielern wie Ulrich Matthes, Peter Matic, Martin Schwab, Lore Brunner, Manfred Karge, Sylvie Rohrer, vor allem aber mit Hermann BEIL, konnten groessere musikdramatische Projekte entwickelt werden.
Diese Projekte in der Inzenierung von Hermann Beil werden europaweit gezeigt: Unter anderem Schönbergs "Pierrot Lunaire" mit Sylvie Rohrer und Strawinskys "Geschichte vom Soldaten" mit Manfred Karge.



Diskographie

Franz Schubert "Oktett" (Balance München, 1999),

Igor Strawinsky "Geschichte vom Soldaten" (einzige deutschsprachige Version im Handel, Sprecherin: Lore Brunner, Regie: Hermann Beil, Preiser Records, Live-Aufnahme vom 12. Musikfest Bremen 2001),

Ludwig van Beethoven "Septett", Anton Diabelli "Sechs Walzer", Johann Strauß "Drei Galoppe" (Preiser Records, 2001).

"Quasi una Fantasia" Fantasien von Schumann, Schönberg und Zweite Sonate von Busoni (Preiser Records, 2002) Martin Walch, Violine und Till A. Körber, Klavier

KREUTZERSONATE - Merlin Ensemble Wien, Peter Matic, ORF

HIOB, Merlin Ensemble Wien, Peter Matic, ORF

VOM ENDE DER ZEIT, Merlin Ensemble Wien, Hermann Beil, Martin Schwab, ORF

FAUST, Merlin Ensemble Wien, Martin Schwab, ORF

Merlin Ensemble Vienna

The Merlin Ensemble Wien was founded in 1991.

This circle of musicians around the "Chamber Orchestra of Europe" has the aim to combine chamber music programs and music-dramatic projects with great actors like Hermann Beil, Peter Matic, Martin Schwab, on the highest level.

The Merlin Ensemble Wien are guests of great festivals and concerthouses such as Salzburg Festival, Lucerne Festival, Beethovenfest Bonn, Musikfest Bremen, Musikverein und Konzerthaus Wien, Schoenberg Center Vienna, Morgan Library New York, Carinthian Summmer, Berliner Ensemble, Opera Leipzig, NDR Hannover, Teatro Fenice, Teatro Comunale Bologna and Ferrara, The Austrian Cultural Forum in New York and Washington and many others.

Recordings such as Igor Stravinskys " Soldiers Tale" and Oliver Messians " Quartett auf das Ende der Zeit" as an ORF CD Series, are an important part of their artistic work.
Die Mitglieder

Martin Walch
Leitung & Violine

geboren in Innsbruck, studierte bei Sándor Végh und Michael Schnitzler Violine und besuchte Meisterkurse bei Yehudi Menuhin und Nathan Milstein. Er ist Leiter des Merlin Ensembles Wien und Mitglied des Chamber Orchestra of Europe.

Kammermusikpartner von N. Gutmann, A. Rabinowich und J. Rachlin. Ricitals mit dem Pianisten Till A. Körber, musikdramatische Projekte mit Hermann Beil.

Solo- und Kammermusikkonzerte in allen großen europäischen Konzertsälen und Festivals: Luzern Festival, Salzburger Festspiele,Beethovenfest Bonn , Klangbogen Wien, Brucknerhaus Linz, Burgtheater Wien, Osterfestspiele Innsbruck, Tonhalle Düsseldorf, Berliner Philharmonie, Schubertiade Feldkirch, Lockenhaus Festival, Ferrara Musica, Teatro Fenice Venedig, Teatro Comunale Bologna, St. Moritz Festival, Thessaloniki Festival, Carinthischer Sommer, Schauspielhaus Bochum, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Musikfest Bremen, Musikverein Wien.

Konzerte im Rahmen der COE Kammermusikkonzerte in Berlin und Ferrara.
Solist mit dem Sofia Philh. Orchestra, Chamber Orchestra of Europe, Uraufführung des Violinkonzertes von Till A. Körber,Beethovens Tripelkonzert unter Sir Neville Marriner.

Meisterkurse u.a. an der Anton Bruckner Privatuniversitaet Linz, am Mozaerteum Salzburg, am Lysenko-Konservatorium Lemberg, Ukraine und der Musikakademie Sofia.

TV Produktion "Geschichte vom Soldaten"
Solo - CD (Bach Partita h-Moll/Mautner/Schubert Fantasie)
Solo - CD Walch/Körber (Schumann/Schönberg Fantasie/Busoni) Preiser
Schubert Oktett/Merlin Ensemble Wien /Balance Muenchen
Stravinsky/Merlin Ensemble Wien - Geschichte vom Soldaten/Preiser Records
Beethoven Septett/Merlin Ensemble Wien/Preiser Records
KREUTZERSONATE /Merlin Ensemble Wien/Peter Matic / ORF
HIOB /Merlin Ensemble Wien /Peter Matic/ ORF
VOM ENDE DER ZEIT/ Merlin Ensemble Wien/ Hermann Beil/ Martin Schwab/ ORF
FAUST/ Merlin Ensemble Wien/ Martin Schwab/ ORF
Der Geiger Martin Walch >




Inge Hager
Violine

Geb. 1970 in Bozen.
Violinstudium am Landeskonservatorium Vorarlberg bei Prof. Roland Baldini und an der Musikhochschule Wien bei Prof. Ernst Kovacic. Abschluß des Konzertfachstudiums 1996.
Weitere Studien im Fach Kammermusik (Prof. M. Schnitzler) und Instrumentalpädagogik – Violine an der Universität f. Musik u. darst. Kunst Wien – Abschluß 2002 "mit Auszeichnung".
Meisterkurse bei H.Krebbers u. E.Schmieder (Holland), G.Poulet (Paris), F.Gulli (Italien), H.Zehetmair (Salzburg), E.Höbarth (Wien). Mehrmalige Preisträgerin beim österr. Bundeswettbewerb Jugend Musiziert in Leoben. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen u.Radio-Mitschnitte (u.a. ORF, RAI). CD Produktionen und Konzerte beim Festival für zeitgenössische Musik-Bozen mit dem Hager Trio, sowie bei musica insieme in Bologna.
Kammermusikalische- bzw. solistische Konzerttätigkeit in Europa, Costa Rica, Japan und USA.
Kammermusikprojekte mit verschiedenen Künstlern und zeitgenössischen Komponisten u.a.: Karl Leister, Vertavo Quartett – Norwegen, mit dem Epos Quartett und George Crumb (Black Angels im Wiener Konzerthaus), Sofia Gubaidulina, Michael Mautner, Till A.Körber, Carlo Galante, Alberto Bonera, Laetitia Scherrer, Ferenc Bognar, Chiara Muti, Hermann Beil, Martin Schwab.
Stimmfüherin des Symphonieorchesters Vorarlberg.
Seit 1991 Mitglied des Merlin Ensembles Wien. Damit Konzerte bei internationalen Musikfestivals (u.a.: Salzburger Festspiele, Schubertiade Feldkirch, Klangbogen Wien, Festwochen Gmunden, Musikfest Bremen, Schlossfestspiele Ludwigsburg, Beethovenfest Bonn, Internationale Musikfestwoche Luzern, Festival Ferrara Musica). CD Aufnahmen (u.a.: "Schubert Oktett D 803" – von den Fachzeitschriften "Fono Forum" und "Stereo" gepriesen).





Mechthild Sommer
Viola

Mechthild Sommer wurde 1967 in Herford/Westfalen geboren. Sie unterhielt 1971 ersten Geigenunterricht bei A.-W. Torweihe in Bünde, Westfalen, bevor sie 1973 zur Bratsche wechselte. Schon seit frühester Jugend trat sie als Solistin, in diversen Kammermusik-formationen und im Bundesjugendorchester in Erscheinung. Zwischen 1976 und 1984 war sie dreimalige Bundessiegerin im Wettbewerb "Jugend musiziert" in den Wertungen Viola solo und Streichtrio.
Von 1980 bis 1987 war sie Jungstudentin an der Musikhochschule Köln in der Klasse von Prof. Rainer Moog. 1986 gewann sie den 1. Preis beim Hochschulwettbewerb der Musikhochschule Köln und erhielt eine Förderung durch die "Jürgen-Ponto-Stiftung". Ihre Studien setzte sie von 1987 bis 1988 privat in NewYork bei Walter Trampler und Rony Rogoff im Rahmen eines Rotary-Stipendiums fort. Hieran schloss sich bis 1993 ein reguläres Vollstudium bei Prof. Rainer Moog an der Musikhochschule Köln. Sie wirkte bei "Villa Musica" mit und erhielt Förderungen durch den "Stifterverband der Deutschen Wissenschaft" und die "Käthe-Dannenmann-Stiftung". Im Dezember 1994 legte Mechthild Sommer das Konzertexamen ab.
Schon während des Studiums unterrichtete Mechthild Sommer intensiv Privatschüler, Studierende und auf Sommerkursen wie in Sion (Tibor Varga-Festival) beim "Campus Musicus". 1989 bis 1992 war sie Unterrichtsassistentin während der Meisterkurse von Rony Rogoff. Ihren ersten regulären Lehrauftrag für nahm Mechthild Sommer 1993 war: Sie unterrichtete Viola am "Conservatorio Simón Bolivar" in Caracas/Venezuela. Sie wurde dann Assistentin von Prof. Rainer Moog an der "Indiana University School of Music", Bloomington / USA. 1994 führte sie dort die Bratschenklasse selbstständig weiter. Zwischen 1995 und 1998 wirkte sie an der "Accademia Musicale die San Giorgio", Venezia/Italien. Eine Dozentur (Karenzvertretung) im Fach Viola/Violine am Landeskonservatorium/ Privatuniversität Innsbruck bekleidete Sommer von 2004 bis 2005. Seit 2007 ist Mechthild Sommer Dozentin für Bratsche an der Musikakademie Kassel.
Zwischen 2004 und 2012 war Mechthild Sommer als Dozentin an der Privatuniversität Innsbruck und an der Musikakademie Kassel tätig.
Bratschistin im "Gürzenich Quartett Köln" und im "Merlin Ensemble Wien.
Neben solistischen Auftritten(u.a.in der Suntoryhall Tokyo,mit dem" Orchestra del Teatro La Fenice" und in Lissabon mit dem Hindemithkonzert für Viola d'Amore), ist Mechthild Sommer seit 1989 als Gast im "Chamber Orchestra of Europe" tätig, sowie u.a. als Stimmführerin in der "Deutschen Kammerphilharmonie Bremen", im Ensemble Oriol,der"Camerata Academica Salzburg",im Münchner Kammerorchester, "Ensemble Modern",zur Zeit auch in der Staatsoper München und im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks".
In diversen Kammermusik-Formationen konzertiert Mechthild Sommer seit vielen Jahren auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals.





Luis Zorita
Violoncello


Geboren in Leon (Spanien) - Studium in Oviedo bei Alexander Fedortchenko, in Chicago bei Kim Scholes und Christopher Constanza, danach bei Rudolf Leopold in Graz - alle Abschlüsse mit Auszeichnung.
Luis Zorita gewann 1.Preise bei Solowettbewerben in Spanien, den USA, Japan und Österreich.
Er war Solocellist des Orquestra de Cadaqués, Gast Solocellist des Niederösterreichischen Tonkünstler-Orchesters (Christoph Stradners Stellvertreter) und des Wiener Kammerorchesters und ist Gastmusiker des Chamber Orchestra of Europe, des Super World Orchestra und des Mahler Chamber Orchestra und Cellist des "Merlin-Ensembles Wien" bzw. Gast Solocellist des Royal Stockholm Philharmonic Orchestra und der Camerata Salzburg. Auftritte und Einladungen zu namhaften Festivals in ganz Europa, Südamerika, Asien und den USA.
Als Solist Auftritte mit zahlreichen grossen Orchestern in allen wichtigen Kulturzentren Spaniens, aber auch in Chicago, London, Ljubljana, Zagreb, Graz und Wien - u.a. mit Cellokonzerten von Haydn, Elgar, Saint-Sæns, Lalo, Rodrigo, dem Brahms-Doppelkonzert und demTripelkonzert von Beethoven mit dem Zagreb Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Neville Marriner.
Live-Übertragungen bei ORF, Schwedische Radio, RAI (Italien), WFM Chicago und dem spanischen Rundfunk.
CD-Aufnahmen mit Sonatenprogrammen und Solokonzerten (Studio- und Live-Mitschnitte). In Herbst 2012 er hat mit Hugo Wolf Quartett das Zwei Cello Quintett bei Philipe Hersant.
Luis Zorita gibt Meisterkurse in San Sebastian, für das Joven Orquesta de Murcia, das Joven Orquesta Nacional de Espana, das Joven Orquesta de Castellón und unterrichtet regelmäßig das Südtiroler Jugendorchester.

Zu seinen zukünftigen Projekten zählen u.a. Meisterkurse und Solokonzerte in der Ukraine, Dänemark, Deutschland und USA und Kammermusikauftritte mit seinem 2007 gegründeten Kreisler Streichtrio, das Klangfrühling-Festival mit den Kutrowatz-Brüdern in Schlaining bzw. Japan und die Styriarte. Als solist er wird im 2013 mit den Pannonisches Orchester Hayd D-dur konzert un Beethoven Triple Konzert in Stephanien Saal, Graz, und Elgar u. anderen in Österreich, Danemark un Spanien in 2014 interpretieren. Dazu spielt er regelmessig mit Pianist Eduard Kutrowatz und Alejandro Picó Leonís Sonaten Abende in ganz Europa.

Luis Zorita spielt ein Cello von Giovanni Baptista Roggeri in 1675 gebaut.





Lutz Schumacher
Kontrabass

studiert Kontrabass in Köln und Wien und wird schon in dieser Zeit Gründungsmitglied des Chamber Orchestra of Europe. Während seiner langjährigen Tätigkeit dort zieht er an den Comer See um Dozent für Kontrabass an der Accademia Internazionale della Musica, Fondazione Milano zu werden. Daneben entsteht die Zusammenarbeit mit dem Orchestra Filarmonica della Scala di Milano und Radio Lugano, den Opernhäusern in Turin und Zürich und die Einladung von Claudio Abbado zum Orchestra Mozart Bologna.
Sein Interesse für die historische Aufführungspraxis führt zur Mitarbeit im Giardino Armonico Mailand und Concentus Musicus Wien. Seit 1992 ist er Mitglied des Merlin Ensemble Wien.





Haruhi Tanaka
Klarinette

Die Japanerin begann mit 4 Jahren Klavier-, mit 14 Klarinettenunterricht zu nehmen. Von Jugend auf beschäftigte sie sich intensiv mit Bläserensemble-und Orchesterspiel. Gleichzeitig war sie auch Klavierbegleiterin eines Kinderchors in Tokio.
Nach dem Studium an der staatlichen Tokyo university of fine arts and music (Abschluss mit Bachelor of music), gewann sie ein Stipendium vom deutschen akademischen Austauschdienst (DAAD). Als Stipendiatin studierte sie an der Nordwestdeutschen Musikhochschule Detmold bei Prof. Jost Michaels, der nicht nur als Klarinettist und Pädagoge sondern auch als Musikwissenschaftler und Pianist aktiv und bekannt war. Sie schloss die Reifeprüfung mit der höchsten Noten und das darauffolgende Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Sie ist Preisträgerin des deutschen Musikhochschulwettbewerbs, sowie des internationalen Musikwettbewerbs Markneukirchen.
Als Gastspielerin des Chamber Orchestra of Europe spielt sie zahlreiche Konzerte unter anderem  mit  Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt. Als langjährigen Mitgliederin des Merlin Ensembles Wien wirkte sie bei den internationalen Musikfestspielen wie dem Salzburgerfestspielen, den Luzernfestspielen, sowie Konzerten in Europe und den U.S.A.
Sie ist Dozentin des Landesjugendorchesters in Südtirol. Sie lebt als freischaffende Musikerin in Wien, Konzerttätigkeiten im In- und Ausland, außerdem Lehrtätigkeiten bei Musikkursen. Ihr ausgeprägtes außermusikalisches Interesse an Fremdsprachen führte sie zu nicht musikalischen Tätigkeiten. Sie ist beruflich auch im interkulturellen Bereich  (Japanisch-Deutsch, -Englisch als  Betreuerin und Dolmetscherin) tätig.





Hubert Renner
Horn

studierte von 1992 bis 1997 an der Hochschule für Musik Stuttgart bei Radovan Vlatkovic.
1994 absolvierte er ein Praktikum bei den Augsburger Philharmonikern, 1995 wirkte er als Solohorn bei der BR-Orchesterakademie Ingolstadt und als Aushilfe im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Lorin Maazel. Von 1996 bis 2003 war er als stellvertretender Solohornist bei der Südwestdeutschen Philharmonie tätig. 2004 wurde Hubert Renner als Solohornist zum Sinfonieorchester St. Gallen berufen. Gastspiele führte ihn unter anderem zum Orchestre Philharmonique du Luxembourg, zu mehrern Produktionen mit dem Ensemble Phönix ans Theater Basel, zur Musica Antiqua Köln, dem Monteverdi-Orchester München, der Bayerischen Kammerphilharmonie, der Leipziger Kantorei, dem Dresdner Barockorchester und den Händelfestspielen Halle.
Hubert Renner ist Preisträger von nationalen und internationalen Wettbewerben, außerdem führten ihn zahlreiche solistische und kammermusikalische Verpflichtungen ins In- und Ausland.





Allen Smith
Fagott

geboren in Ketchikan, Alaska, absolvierte sein Fagottstudium am Oberlin College Conservatory und vervollkommnte es in der Meisterklasse von Prof. Karl Öhlberger an der Musikhochschule Wien, wo er 1982 mit Auszeichnung abschloss.

Mitwirkung als Solo-Fagottist im ORF Sinfonieorchester Wien, in der Camerata Academica Salzburg, in verschiedenen kammermusikalischen Ensembles wie Merlin Ensemble Wien, Oktogon Linz, Klang Forum Wien und Ensemble Plus. Seit 1983 ist er als Professor für Fagott und Kammermusik am Landeskonservatorium sowie als Solo-Fagottist im Sinfonieorchester Vorarlberg tätig.





Till Alexander Körber
Klavier

Till Alexander Körber wurde in Tübingen geboren. Ab 1986 studierte er an der Musikhochschule in Freiburg/Breisgau Klavier, Liedbegleitung und Chordirigieren; von 1990 bis 1995 war er Schüler von Hans Petermandl an der Wiener Musikhochschule. Als Pianist und Komponist hat er mehrere Preise gewonnen, so 1989 einen Interpretationspreis für zeitgenössische Musik beim Concours Européenne, 1991 den ersten Preis der Austro Mechana und zuletzt 1997 den 2. bzw. 3. Preis bei den Kompositionswettbewerben "Guido d'Arezzo" bzw. des Mozarteums Salzburg.
Konzerte als Solist, auch mit Orchester, als Liedbegleiter und Kammermusiker, vor allem in enger Zusammenarbeit mit dem Geiger Martin Walch , sowie Runfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen führten ihn durch Europa, sowie nach Afrika, Asien und in die USA. Er spielte Beethovens Tripelkonzert unter Sir Neville Marriner, etliche Uraufführungen und arbeitete mit vielen Komponisten zusammen.. Körber ist Mitglied im Merlin Ensemble Wien.
Im Jahr 2003 erhielt Till Alexander Körber das Österreichische Staatsstipendium für Komponisten, 2008 den Landeskulturpreis für Musik Oberösterreich. Seine Werkliste reicht von Liedern über Kammermusik bis zum abendfüllenden Oratorium.
Von 1994 bis 2003 unterrichtete Till Alexander Körber an der Musikuniversität Graz zeitgenössische Klaviermusik und gab oftmals masterclasses am Lysenko-Konservatorium Lemberg, Ukraine. Seit 1999 leitet er eine Klasse für Klavier und Klavierkammermusik an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz.





Hermann Beil
Rezitation, Regie

geboren in Wien am 9. August 1941, Studium der Literaturwissenschaft, Geschichte und Musik in Mainz. 1965 Theaterbeginn als Dramaturgieassistent für Schauspiel und Oper an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main bei Harry Buckwitz; weitere Stationen als Dramaturg in Basel (1968-1974), Stuttgart (1974-1979) und Bochum (1979-1986). Dreizehn Jahre Arbeit am Wiener Burgtheater und somit an der "Weltkomödie Österreich" (1986-1999). Auch Mitarbeit bei den Salzburger Festspielen in der Direktion Gerard Mortier/Peter Stein. Seit 1999 am Berliner Ensemble. Mitglied des musikalischen Merlin Ensembles Wien. Gelegentlich Regisseur, Rezitator und Zuckerbäcker. (Initiierte das Tübinger Tortenfest am Tübinger Zimmertheater.)
1995 erhielt er zusammen mit Claus Peymann den Berliner Theaterpreis, 1996 den Deutschen Kritikerpreis.
Hermann Beil lebt z.Z. in Berlin und Tübingen. Inszenierte zuletzt am Staatstheater Karlsruhe George Taboris Theaterstück "Die Goldberg-Variationen". Thomas Bernhard widmete 1987 Beil das Dramolett "Claus Peymann und Hermann Beil auf der Sulzwiese", von Norbert Beilharz mit Peymann und Beil für den SDR aufgezeichnet.
Péter Esterházy schrieb für Hermann Beil das Dramolett "Affolter, Meyer, Beil (Don Juan oder Die glückliche Familie)", uraufgeführt im Großen Saal des Mozarteums, Salzburg 2006.
Zusammen mit Claus Peymann spielte Beil bei den Wiener Festwochen 2006 Thomas Bernhards drei Dramolette "Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen", eine Aufführung, die am 30. September 2006 am BE ihre Berliner Premiere hatte. Hermann Beils Buch "Theaternarren leben länger", herausgegeben im Paul Zsolnay Verlag Wien, wird in einer erweiterten 3. Auflage Herbst 2007 erneut erscheinen.